Jasmin Schmid

Frauenzmorge

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Brücken im Leben – Übergänge gut gestalten
Frauenzmorge der Evangelischen Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon
Zu diesem Thema hatte die evangelische Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon am Samstag, den 04.03.2017 eingeladen. Rund 60 Frauen unterschiedlichen Alters waren gekommen.
Jasmin Schmid,
Empfangen wurden sie von den fröhlichen Klängen einer Hackbrett- und einer Handorgelspielerin. Rica Brülisauer vom Mitarbeiterteam begrüsste die Gäste und stellte Thema und Referentin vor. Doch zunächst konnte sich am reichhaltigen und liebevoll vorbereiteten z‘ Morgebuffet gestärkt werden. Nach einer Zeit des gemeinsamen Essens und Gespräches begann das Referat. Gast des Morgens war die psychologische Beraterin und Seelsorgerin Martina Gloor. Mit ihrer sympathischen Art hatte sie sofort die Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen gewonnen. Sie führte mit Beispielen aus ihrem eigenen Leben aus, dass das Loslassen von Altem eine Lebensaufgabe sei. Je nach der eigenen Persönlichkeit oder Lebensgeschichte falle dies leichter oder schwerer. Wichtig sei es, das Alte zu betrauern und in Dankbarkeit zurück zu schauen, bevor man innerlich die Koffer packe, um Neues zu wagen. Beim Neuen sei es oft so, dass Unsicherheit und Angst uns zu übertriebenen Sorgen verleite. Dem könne man positive Träume und Vorstellungen entgegen setzen. Es sei hilfreich, sich ein gutes Bild der Zukunft auszumalen und sie aus dieser Haltung zu gestalten. Dafür brauche die Seele aber genügend Raum und Zeit. Am Ende stünde im besten Fall ein neues Selbstbild. Die grösste Herausforderung sei es den Übergang vom Alten zum Neuen zu gestalten. Auf diesem Weg sei man jedes Mal wieder neu ein „Lehrling“. Am Anfang stünde Unsicherheit und es sei wichtig, dass die Schritte ins Neue nicht zu gross seien. „Babysteps“ seien angemessen, um sich nicht zu überfordern. Die Unsicherheit bringe es mit sich, dass der Selbstwert angeknackst sei. Darum solle man freundlich mit sich umgehen. Fehler seien in Ordnung – und eine dazu gehörend auf dem Weg zum Neuen. Sehr wichtig sei auch, sich Unterstützung zu holen. Sei es, durch nahestehende Menschen oder Fachpersonen. Als wichtigsten Baustein beim Übergang vom Alten zum Neuen bezeichnete Frau Gloor das Vertrauen auf Gott. Mit Beispielen aus ihrem Leben unterstrich sie diese Aussage. Anschliessend konnten die Teilnehmerinnen noch einmal musikalische Akzente geniessen, bevor sie etwas Zeit hatten über das Gehörte zu diskutieren. Nach zweieinhalb Stunden ging ein spannender und eindrücklicher Vormittag zu Ende. Ein grosser Dank gehört dem Mitarbeitendenteam unter der Leitung der sozialdiakonischen Mitarbeiterin Edith Rohrer-Hess. Der nächste Frauenzmorgen der Evangelischen Kirchgemeinde findet im September 2017 statt.
Bereitgestellt: 06.03.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch