Annemarie Gutknecht

Unterwegs

09 (Foto: Silvia Krauer)

Drei Busse, Tierpark, Standseilbahn, Panoramabahn und ein Gartencenter
Heini Krauer,
Seniorenausflüge 2025
Am Mittwoch, 3. September und am Donnerstag, 4. September fanden unsere Seniorenausflüge statt. An beiden Tagen fuhren wir in die Innerschweiz und dort aufs Stanserhorn, dessen Gipfel auf 1898 Meter über Meer liegt. An beiden Tagen zusammen nahmen insgesamt gegen 150 Personen an der Reise teil. Bis zur Talstation der Stanserhorn-Bahn wurden wir, beinahe schon traditionsgemäss von Chauffeuren der „Apfelcar AG“ gefahren. Am Mittwoch stand uns ein Doppelstockbus zur Verfügung. Am Donnerstag fand die Reise mit zwei herkömmlichen Auto-Cars statt. In einem wurden die ab Eschlikon Reisenden gefahren, im anderen diejenigen aus Münchwilen.
Die Hinfahrt nach Stans war in dem Sinne abwechslungsreich, als die Reise via Dübendorf mitten durch die Stadt Zürich, von dort über den Albispass ins Reppischtal und danach durch die Kantone Zug und Luzern in den Kanton Nidwalden führte. Dazwischen hatte es im Tierpark Langenberg (Sihltal) einen Kaffeehalt gegeben.
Die Höhendifferenz von knapp 1400 Metern zwischen Tal- und Bergstation des Stanserhorns wird in zwei Sektionen überwunden, wobei die erste mit einer 1893 in Betrieb genommenen Standsteilbahn bewältigt wird, die zweite mit einer modernen Panoramabahn, auf der man die Fahrt je nach Belieben im „Parterre“ unter Dach oder auf der „Terrasse“ oben unter freiem Himmel geniessen kann.
Oben angekommen, war es schon beinahe Zeit für das Mittagessen, das im Panorama-Drehrestaurant eingenommen wurde, mit „Älpermagrone“ als Hauptgang. Danach blieb viel Zeit, um die Aussicht zu geniessen, oder die eine halbe Stunde dauernde Rundwanderung auf den Berggipfel in Angriff zu nehmen. Das Wetter war an beiden Tagen gut, und die Aussicht über den Vierwaldstättersee und weitere Seen sowie die Alpengipfel grandios.
Zu einer Seniorenreise der Kirchgemeinde gehört selbstverständlich auch ein geistlicher Input. Für Mittwoch hatte Pfarrerin Susanne Gröger Psalm 121 ausgewählt und gestaltete gemeinsam mit allen Reisenden dazu eine Art Dialog. Am Donnerstag gab Präsident Heini Krauer Gedanken zum Wirken von Niklaus von Flüe (Bruder Klaus) in der Alten Eidgenossenschaft weiter, der in Sachseln im Kanton Obwalden lebte und 1481 an der Tagsatzung in Stans einen Bürgerkrieg unter den „acht alten Orten“ zu verhindern half (Stanser Verkommnis).
Wieder in Stans unten angekommen, führte die Heimreise via Sihlbrugg und Hirzel Pass nach Wädenswil an den Zürichsee, von dort über den Seedamm nach Rapperswil und nach Dürnten ZH. Dort gab es in einem Gartencenter einen Kaffeehalt und zum Zvieri Obstkuchen. Danach war nur noch der Heimweg zu bewältigen, der uns über das Tösstal nach Eschlikon bzw. Münchwilen führte.
Am Ende waren alle Reisenden zufrieden und nach dem ziemlich langen Tag wohl auch etwas müde. Auch wenn es am zweiten Tag auf der letzten Etappe regnete, sind wir dafür dankbar, von Unbill jeglicher Art verschont geblieben zu sein. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den beiden Chauffeuren von „Apfelcar“, die uns sicher durch die Ost- und Zentralschweiz führten. Ein Dankeschön gilt auch allen Helferinnen, welche schon im Voraus und dann auf der Reise selbst zum guten Gelingen beitrugen.

06.09.2025 / HK
Bereitgestellt: 06.09.2025      
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