Jasmin Schmid

Synode

Das Kirchenparlament
Die Synode ist die oberste Behörde der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau. Das 124-köpfige, Kirchenparlament entscheidet über die Rechnung, das Budget und den Zentralsteuerfuss der Landeskirche. Es ist auch zuständig für den Erlass der landeskirchlichen Gesetze und Verordnungen und die Schaffung oder Aufhebung von landeskirchlichen Stellen und Ämtern. Unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kirchenvolkes erlässt die Synode auch die Kirchenverfassung.

Die Abgeordneten
Die Abgeordneten der Synode werden durch die 66 Kirchgemeinden gewählt. Jede Kirchgemeinde hat in der Synode mindestens einen Sitz. Die stärkste Delegation stellt die Evangelische Kirchgemeinde Frauenfeld.

Aktuelle Zusammensetzung der Synode
Der für die Amtsdauer 2014 bis 2018 gewählten Synode gehören 53 Frauen und 72 Männer an; 12 Mitglieder der Synode sind Pfarrer, 1 Pfarrerin und 3 Diakone. Damit gehören der Synode 16 ordinierte und von den Kirchgemeinden gewählte Amtsträgerinnen und -träger an. Eine Kirchgemeinde kann nicht mehr als eine oder einen ihrer Pfarrerinnen, Pfarrer, Diakoninnen, Diakone in die Synode abordnen.
Die Aufgaben der Synode
Schaffung von Stellen
Aufgrund der Kirchenverfassung ist die Synode für das Leben der Landeskirche verantwortlich. Die Landeskirche übernimmt die Aufgaben, die die Kirchgemeinden nicht in eigener Regie wahrnehmen können. Dazu gehören zum Beispiel die Aus- und Weiterbildung der Katechetinnen und Katecheten für den Religionsunterricht, die Angebote der Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit und der diakonische Dienst für Erwerbslose. In diesen Bereichen erhalten die Gemeinde personelle Unterstützung und Beratung durch Fachpersonen der Landeskirche und ihre Ämter. Die Synode entscheidet über die Schaffung dieser landeskirchlichen Ämter und ihre Finanzierung. So hat sie in den letzten Jahren der definitiven Schaffung der beiden landeskirchlichen Ämter für Diakonie und Soziales und für Gemeinde-Jugendarbeit zugestimmt. Durch den Beschluss der Synode vom 26. November 2001 wurde eine neue Teilzeitstelle für das Kirchliche Feiern mit Jugendlichen geschaffen. Es umfasst das "Fiire mit de Chliine", und die Kinder- und Jugendgottesdienste.

Erlass von Gesetzen
Im Rahmen der vom Thurgauer Kirchenvolk genehmigten Kirchenverfassung und der Kirchenordnung trifft die Synode auch einheitliche Regelungen für die ganze Landeskirche. Sie setzen den Rahmen, in dem die 69 Kirchgemeinden und ihre Pfarrämter handeln können.
So hat sie am 14. Juni 1999 mit der Verordnung "Kirche, Kind und Jugend" eine neue Rahmenordnung für den Religionsunterricht, das kirchliche Feiern mit Jugendlichen und die kirchlichen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche erlassen.
Am 26. Juni 2000 hat sie über die neue Besoldungsordnung für die Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer entschieden. Am 25. Juni 2001 öffnete sie mit der neuen Verordnung über Entschädigungen die Möglichkeit, dass der Kirchenrat Empfehlungen für die Abgeltung von Leistungen zwischen den Kirchgemeinden abgeben kann. Die neue Regelung betrifft Mitglieder der Landeskirche, die sich in einer andern als der Wohnsitzkirchgemeinde trauen oder bestatten lassen. Mit einer Änderung des Reglementes über den Finanzausgleich wurden die Abschreibungssätze in den Rechnungen der Kirchgemeinden neu geregelt. Beim Zusammenschluss von Kirchgemeinden kann die Landeskirche neu auch ausserordentliche Finanzausgleichsbeiträge leisten.
Unsere Abgeordneten in der Synode
Kontakte

Brigitte Santschi
Höhenweg 16, 8360 Eschlikon
071 971 15 35


Elsbeth Stacher
Haldenweg 5, 8360 Eschlikon
071 971 11 60


Jakob Bösch
Präsidium Synode
Hurnen 54, 8360 Eschlikon
071 970 07 45


Freddy Stettler
Wiesenstrasse 21, 9542 Münchwilen
071 966 23 13





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Verhandlungen der Synode sind wie immer öffentlich.

Bereitgestellt: 03.10.2017     Besuche: 15 Monat 
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